Kübeldienst Heinrich bietet ferngesteuerte Mulchraupe

Mulchen ist ein wichtiger Teil der Land- und Forstwirtschaft, allerdings machen gerade Steil- und Gefällelagen die Arbeiten schwer und gefährlich. Genau für solche Einsätze gemacht ist die ferngesteuerte Mulchraupe, die der Kübeldienst Heinrich aus Fulda, Weserstraße 35, anbietet. Hanglagen von bis zu 70 Grad Steigung oder Neigung sind kein Problem für die Raupe, ebenso wie Bäume mit bis zu zehn Zentimeter Durchmesser.

„In Hanglagen mit bis zu 70 Grad Steigung fährt man nicht mehr mit dem Traktor herum, das ist zu gefährlich. Die Raupe kann auch anders als ein Traktor in Feuchtgebieten fahren, ohne einzusacken“, erklärt Geschäftsführer Frank Heinrich. Eingesetzt wird die Raupe von Kommunen, dem Biosphärenreservat, an Bahntrassen sowie Brücken an Bundes- und Autobahnen, aber auch an Uferböschungen, wo die Mulchraupe bis zu 25 Zentimeter ans Wasser heranfahren kann – eben überall da, wo die Mäharbeiten zu gefährlich sind oder besondere Anforderungen gestellt werden. Stockausschlag, Ginster, Hecken und vieles andere wird ebenso entfernt wie Bäume mit einem Durchmesser bis zehn Zentimeter, zurück bleibt nur noch feinstes Mulchgut. „Man kann so etwas natürlich auch in Handarbeit machen, beispielsweise an Autobahnen mit drei Mann und Motorsensen. Aber die Raupe ist kostengünstiger“, stellt Heinrich klar. Das Gerät ist nicht nur in der Region im Einsatz, sondern auch in der Eifel sowie am Brombachsee. Allerdings kann jeder die Dienstleistung der Raupe, die nur von einem fachkundigen Mitarbeiter bedient werden darf, in Anspruch genommen werden.

Die Reichweite der Funkfernbedienung beträgt 350 Meter, allerdings wird meist in Sichtweite bis etwa 50 Metern gearbeitet. „Viel näher sollte man nicht herangehen, gerade ein Baum kann zum Geschoss werden“, sagt Heinrich, der als einer der wenigen deutschlandweit bisher eine ferngesteuerte Mulchraupe im Einsatz hat: „Die Nachfrage ist groß. So eine Maschine gibt es nicht an jeder Ecke“, erklärt Heinrich.